Helene-Lange-Realschule Heilbronn

Kulturaktive Schule

Kulturbüro
Kunst und Kultur soll in und außerhalb der Schule erlebbar werden. Die unterschiedlichen Abteilungen der „AG Kulturbüro“ treffen sich zum regelmäßigen Austausch und entwickeln Ideen gemeinsam weiter. Die Umsetzungen erfolgen dann in kleineren Arbeitsgruppen.

Drei Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit der ästhetischen Gestaltung der Außenanlage (z.B. Bildhauerworkshops, Farbgestaltung und Formgebung mit Pflanzen, Töpferkurs, bemalen von Pflanzgefäßen und Mülleimern). Zwei weitere Arbeitsgruppen befassen sich mit Themen rund um Design und Ausstattung im Innenbereich (z.B. Entwurf eines Farbleitsystems und Piktogramme zur besseren Orientierung im Schulhaus, Entwurfsskizzen für Edelstahlsitzmöbel in der Aula, Gestaltung der Vitrinen und Infowände). Das Kulturbüro wird von 5 Lehrkräften betreut und für jede Abteilung übernehmen 2 Schüler/Innen die Rolle der Gruppenleitung.

Die Gruppenleiter tauschen sich in regelmäßigen Abständen über den Ist-Stand der Teilprojekte aus. Unsere 3 Kulturstarter unterstützen die Lehrkräfte bei organisatorischen Tätigkeiten, verfassen Berichte und machen Bilder von den unterschiedlichen Aktionen. Zum Projektende sollen alle Ergebnisse, im Rahmen einer Vernissage, der Öffentlichkeit präsentiert werden. Passend zum Jahresthema „Wir bewegen was“, werden die Besucher mit einer Tanzeinlage und einem kleinen Theaterstück überrascht, die Darbietungen werden in Kooperation mit einer Tanzschule und einem Schauspieler erarbeitet.

„Growing up together“ Zusammen wachsen – zusammenwachsen

Das zielführende Überthema „Growing up together“ bezieht sich zum einen auf das Wachsen im Sinne von gesellschaftlicher Toleranz und einem respektvollen Miteinander und zum anderen auf die Sensibilisierung für die Bewahrung und Erhaltung unserer Artenvielfalt im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Die Schüler/Innen lernen durch die künstlerische Auseinandersetzung in den Bereichen Umweltbildung und politischer Bildung, verantwortungsbewusst und argumentativ ihre Um- und Mitwelt zu gestalten und bekommen die Möglichkeit, ihre eigenen Stärken zu entdecken, beziehungsweise weiterzuentwickeln. Die Notwendigkeit der Bildung im gesellschaftlichen und ökologischen Bereich ist omnipräsent und begegnet uns in alltäglichen Situationen. Die Themen liegen auf der Straße und stehen in den Zeitungen. Entfremdungstendenzen gegenüber der Natur und der damit einhergehende Rückgang der Artenvielfalten fordern dringend die Auseinandersetzung und Sensibilisierung von SchülerInnen im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Zudem fordern menschenrechtsverachtende Tendenzen, die zum Beispiel mit Rassismus, sexueller Gewalt und einem mangelnden Generationenverständnis einhergehen, eine Weiterentwicklung der politischen Bildung, hin um Demokratie Lernen. Die Förderung zwischenmenschlicher Aspekte, wie Perspektivenübernahme, Empathie und Interaktion zwischen unterschiedlichen Kulturen und Generationen im mikrosozialen Bereich muss verstärkt in das Zentrum der Bildung im schulischen Bereich rücken.

Künstlerische Projekte sind für möglichst viele Schüler/Innen Klassen- und fächerübergreifend erlebbar – gemäß dem Motto „Growing up together“. Die Ergebnisse unseres künstlerischen Schaffens werden auch weiterhin, in Form von Ausstellungen, außerhalb der Schule für Andere erlebbar gemacht.